Symptome
November 13th, 2009Author: adminDer allmonatlich wiederkehrende Zyklus der Frau verursacht bei den meisten Frauen und jungen Mädchen erhebliches Unwohlsein und Unpässlichkeit. Meistens geht es schon ein paar Tage vor der eigentlichen Regelblutung los und man spürt ein unangenehmes Spannen und Ziehen in den Brüsten und im Unterleib, wodurch sich bei den meisten schon erkennbar die Menstruation ankündigt. Das nennt man das Prämenstruelle Syndrom , kurz PMS.
Während der Menstruation leiden viele unter erheblichen Schmerzen, die sich über den Rücken und Nierenbereich sowie in den Beckenbereich und in den Unterleib fortsetzen.
Woher kommt der Schmerz?
Regelschmerzen, in der Fachsprache auch Dysmenorrhö genannt, enstehen, wenn sich die Muskulatur der Gebärmutter bei Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut zusammenzieht. Sie ist dann weniger durchblutet, was die unangenehmen Schmerzen verursacht.
Dabei ist das subjektive Schmerzempfinden so unterschiedlich, dass die Beschwerden mal mehr und mal weniger stark ausgeprägt sind.
Bauch-Kopf-und Rückenschmerzen
Menstruationsbeschwerden können vielfältig sein und spielen sich nicht nur im Unterleib ab.
Bei nicht wenigen Frauen kündigt sich die Menstruation bereits früh mit Kopfschmerzen an und nicht wenige leiden zusätzlich an Übelkeit und sogar Erbrechen. Krampfartige Schmerzen im Bauch, bis hin zu unangenehmen Durchfällen begleiten den monatlichen Zyklus sehr oft.
Begünstigt werden diese Symptome aber auch durch familiäre Vorbelastungen. So hat oft schon die Mutter während der Periode unter starken Schmerzen gelitten.
Ein sehr frühes Einsetzen der Periode (Menarche), insbesondere bei sehr schlanken jungen Mädchen, kann ebenfalls ein Grund für die starken Regelschmerzen sein.
Meistens ist dann sogar die Leistungsfähigkeit so sehr eingeschränkt, dass einige Frauen nicht in der Lage sind, während der Periode zu arbeiten oder das Haus zu verlassen.
Primäre und sekundäre Dysmenorrhö
Die primäre Dysmenorrhö, der “normale” Regelschmerz, ensteht durch die mangelnde Durchblutung der Gebärmutter, bei Kontraktionen zur Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut. Man unterscheidet zwischen der primären und sekundären Dysmenorrhö.
Bei der sekundären Dysmenorrhö spielen noch andere Faktoren eine schmerzbringende Rolle.
Mechanische Verhütungsmethoden, wie die Spirale, die im Gebärmutterhals eingesetzt wird, können die Regelschmerzen erheblich verstärken, aber auch gynäkologische Erkrankungen der Gebärmutter, wie Zysten oder Myome wirken sich unter Umständen negativ auf die Menstruationsbeschwerden aus und steigern die Schmerzen. Eine Diagnose durch den Arzt ist angebracht.
Krampflösende Hilfsmittel
Da es sich fast immer um krampfartige Schmerzen handelt, die die Periode begleiten, gibt es sinnvolle Tipps, wie man sie lindern kann.
Meist klingen die Beschwerden ohnehin nach ein bis zwei Tagen von allein ab und begleiten glücklicherweise nicht die volle Zeit der monatlichen Regelblutung, die durchschnittlich 3–4 Tage dauern kann, aber dennoch sind die Regelschmerzen belastend für viele Frauen.
Krampflösende Präparate, die in der Apotheke erhältlich sind, können helfen, aber auch altbewährte Hausmittel werden zur Schmerzlinderung empfohlen.
Ausreichende Bewegung regt die Durchblutung an und kann ebenfalls den Schmerz etwas reduzieren.
Oft hilft schon eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen, doch jede Frau entwickelt mit der Zeit ihr eigenens Hilfsprogramm, um die lästigen Menstruationsbeschwerden zu lindern und zu ertragen, denn leider gibt es kein Wundermittel, welches diese Schmerzen gänzlich nehmen kann.
Tipps zur Vorbeugung gegen Regelschmerzen, wie das Einnehmen von Magnesium oder Linderung durch Kräutertees, sind sicher hilfreich und unbedingt auszuprobieren, da sie keinen Schaden anrichten können, aber bei extremen Schmerzen sollte man besser einen Arzt konsultieren und dessen Rat sowie gegebenenfalls ein verschriebenes Medikament zu gegebenen Zeiten einnehmen.
