Der Bundesverband des Versandhandels (BVH) hat mitgeteilt, dass die Warenkörbe bei den deutschen Versandapotheken größer geworden sind. Die Anzahl der Bestellungen ist im Vergleich zum Vorjahr zwar relativ konstant geblieben, aber der durchschnittliche Wert pro Einkauf sei gestiegen. Man spricht von Anzeichen eines Umsatzwachstums.
Noch im Jahr 2008 hatte man im Arzneimittelversand von einem leichten Umsatzrückgang gesprochen und nannte als Grund die Debatte um gefälschte Arzneimittel.
Der Umsatz 2009 im Bereich Online-Apotheken wird nach der neuen Studie voraussichtlich um 15 % auf 15,4 Mrd. Euro zulegen. Inklusive Katalogversand wird der Umsatz wahrscheinlich um 1,7 % auf 29,1 Mrd. Euro steigen.
Freitag, 7. August 2009
Montag, 20. Juli 2009
Patienten überfordert von Beipackzetteln
Wer kennt das nicht. Man öffnet die Schachtel eines Medikaments und der Beipackzettel fällt heraus. Man breitet ihn aus und versteht nur Bahnhof von dem was da geschrieben steht.
So ergeht es nach einer Studie der Universität Witten/Herdecke vielen anderen auch. Häufig wird bei dem Patienten Angst, Zweifel, Unsicherheit und Unzufriedenheit durch den Beipackzettel ausgelöst. Ursächlich dafür ist das Fachchinesisch der Verfasser und die gesetzlichen Vorgaben für Beipackzettel. Wegen komplizierter haftungsrechtlich relevanten Texten verfehlen die Beipackzettel jedoch ihr ursprüngliches Ziel und verunsichern mehr als das sie helfen.
Die Untersuchung ergab, dass sich Patienten eine klare Sprache, deutliche Absätze, farbliche Abhebungen und mehr graphische Darstellungen als Texte wünschen.
Was gibt es da mehr zu sagen? Für den Verbraucher dürfte dieses Ergebnis nicht überraschend sein. Anders dürfte es bei den Juristen sein. ;)
So ergeht es nach einer Studie der Universität Witten/Herdecke vielen anderen auch. Häufig wird bei dem Patienten Angst, Zweifel, Unsicherheit und Unzufriedenheit durch den Beipackzettel ausgelöst. Ursächlich dafür ist das Fachchinesisch der Verfasser und die gesetzlichen Vorgaben für Beipackzettel. Wegen komplizierter haftungsrechtlich relevanten Texten verfehlen die Beipackzettel jedoch ihr ursprüngliches Ziel und verunsichern mehr als das sie helfen.
Die Untersuchung ergab, dass sich Patienten eine klare Sprache, deutliche Absätze, farbliche Abhebungen und mehr graphische Darstellungen als Texte wünschen.
Was gibt es da mehr zu sagen? Für den Verbraucher dürfte dieses Ergebnis nicht überraschend sein. Anders dürfte es bei den Juristen sein. ;)
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Freitag, 10. Juli 2009
Männer bekommen mehr Medikamente verschrieben
Aus dem aktuellen Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) geht hervor, dass im letzten Jahr erstmals mehr Männern als Frauen Medikamente verschrieben bekamen. Durchschnittlich waren es bei Männern 178 Tagesdosierungen, während es bei Frauen "nur" 175 waren.
In die Studie floss die Anzahl der ausgestellten Rezepte der TK-Versicherten zwischen 15 und 65 Jahren. Fast die Hälfte der bei Männern verordneten Arzneimittel sind mittlerweile Herz-Kreislauf-Präparate, darunter vor allem Blutdrucksenker. Frauen bekommen am häufigsten Antiinfektiva und Neurologika verordnet.
In die Studie floss die Anzahl der ausgestellten Rezepte der TK-Versicherten zwischen 15 und 65 Jahren. Fast die Hälfte der bei Männern verordneten Arzneimittel sind mittlerweile Herz-Kreislauf-Präparate, darunter vor allem Blutdrucksenker. Frauen bekommen am häufigsten Antiinfektiva und Neurologika verordnet.
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Freitag, 26. Juni 2009
Neues Urteil: Land darf Eltern an Kinder-Untersuchungen erinnern
Das Verfassungsgerichtshof in Koblenz hat in einem bundesweit ersten Urteil entschieden, dass die Behörden in Rheinland-Pfalz auch weiterhin kontrollieren dürfen, ob Eltern die Früherkennungsuntersuchungen beim Kinderarzt wahrnehmen. Nach Meinung des Gerichts ist der Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung von Vätern und Müttern gerechtfertigt, um Kindesvernachlässigungen oder Misshandlungen aufzudecken.
Nach Meinung des Gerichts ist die Weitergabe von Familiendaten im Zuge des Erinnerungsverfahrens aus überwiegenden Interessen der Allgemeinheit erforderlich und verhältnismäßig. Der Staat hat gegenüber Kindern eine besondere Schutzpflicht.
In Rheinland-Pfalz bekommt eine zentrale Stelle beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung die aktuellen Daten der Meldeämter und erinnert Eltern an den anstehenden Kinderarzttermin. Verweigern diese, so schaltet sich das Gesundheitsamt ein. Sollten die Eltern dann immer noch den Kinderuntersuchungen fern bleiben, wird die Familie vom Jugendamt unter die Lupe genommen.
Wie ich finde eine gute Entscheidung für das Wohl der Kinder.
Nach Meinung des Gerichts ist die Weitergabe von Familiendaten im Zuge des Erinnerungsverfahrens aus überwiegenden Interessen der Allgemeinheit erforderlich und verhältnismäßig. Der Staat hat gegenüber Kindern eine besondere Schutzpflicht.
In Rheinland-Pfalz bekommt eine zentrale Stelle beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung die aktuellen Daten der Meldeämter und erinnert Eltern an den anstehenden Kinderarzttermin. Verweigern diese, so schaltet sich das Gesundheitsamt ein. Sollten die Eltern dann immer noch den Kinderuntersuchungen fern bleiben, wird die Familie vom Jugendamt unter die Lupe genommen.
Wie ich finde eine gute Entscheidung für das Wohl der Kinder.
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Dienstag, 16. Juni 2009
Bald auch Tabletten von der Tankstelle?
Heute kam die Meldung, dass es möglicherweise schon bald Medikamente an der Tankstelle geben könnte. Der Mineralölkonzern Shell will ins Medikamentengeschäft einsteigen und gemeinsam mit der Internetapotheke Apotank künftig Arzneimittel direkt an der Tankstelle anbieten.
Die Bestellung von rezeptfreien und rezeptpflichtigen Arzneimitteln soll im Internet erfolgen und die Abholung an den Tankstellen. Derzeit läuft ein Test, der in den kommenden Wochen auf 20 Tankstellen ausgeweitet werden soll. Die derzeitigen Teststationen befinden sich in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen.
Man geht davon aus, dass der Vorteil gegenüber den stationären Apotheken darin liegt, dass man an den Tankstellen in der Regel rund um die Uhr geöffnet hat und so die Arzneipakete bequemer und unabhängig von der Uhrzeit abgeholt werden können. Angeblich sollen zwischen Bestellung und Lieferung maximal 48 Stunden vergehen. Klingt gut, aber wenn man sowieso im Internet bestellt, warum lässt man sich die Ware dann nicht gleich nach Hause liefern? Wer möchte die Lieferung lieber bei einer Tankstelle abholen? Außer Leute, die erst spät nach Hause kommen und den Postmann quasi immer verpassen werden, fällt mir keine Personengruppe ein. Unter Umständen kann noch Porto gespart werden, aber gibt es inzwischen nicht genug Möglichkeiten um bei den Portokosten zu sparen? Ich bin gespannt, ob der Nächste in den Apotheken-Versandhandel einsteigt.
Die Bestellung von rezeptfreien und rezeptpflichtigen Arzneimitteln soll im Internet erfolgen und die Abholung an den Tankstellen. Derzeit läuft ein Test, der in den kommenden Wochen auf 20 Tankstellen ausgeweitet werden soll. Die derzeitigen Teststationen befinden sich in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen.
Man geht davon aus, dass der Vorteil gegenüber den stationären Apotheken darin liegt, dass man an den Tankstellen in der Regel rund um die Uhr geöffnet hat und so die Arzneipakete bequemer und unabhängig von der Uhrzeit abgeholt werden können. Angeblich sollen zwischen Bestellung und Lieferung maximal 48 Stunden vergehen. Klingt gut, aber wenn man sowieso im Internet bestellt, warum lässt man sich die Ware dann nicht gleich nach Hause liefern? Wer möchte die Lieferung lieber bei einer Tankstelle abholen? Außer Leute, die erst spät nach Hause kommen und den Postmann quasi immer verpassen werden, fällt mir keine Personengruppe ein. Unter Umständen kann noch Porto gespart werden, aber gibt es inzwischen nicht genug Möglichkeiten um bei den Portokosten zu sparen? Ich bin gespannt, ob der Nächste in den Apotheken-Versandhandel einsteigt.
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Dienstag, 2. Juni 2009
Schockbilder gegen das Rauchen
Im Kampf gegen das Rauchen will Deutschland nun laut der Bundesdrogenbeauftragten Sabine Bätzing auf Schockbilder setzen. Bis Ende 2010 sollen die Verpackungen von Tabakprodukten neben kurzen Texten zu den Gefahren des Rauchens auch mit kleinen Bildern versehen werden. Diese sollen "mit jedem Griff zur Zigarette" unmissverständlich klar machen, welche Gefahren mit dem Rauchen einher gehen.
Laut Deutschem Krebsforschungszentrum sind schockierende Bilder auf den Verpackungen wirksamer als Texte allein. Drastische Darstellungen von Folgekrankheiten des Rauchens, wie z.B. die sog. Raucherlunge, sollen negative Emotionen auslösen und somit vom Rauchen abhalten. Zudem erreichen die Bildwarnhinweise auch soziale Schichten, die selten oder gar nicht lesen.
Ähnliche Bestrebungen gab es ja auch schon früher. Sie verliefen wegen Uneinigkeit im Sande. Es bleibt abzuwarten, ob die Regierung dem Vorstoß diesmal folgt und dieses Ziel auch noch nach der Wahl in diesem Jahr weiter verfolgt. Zudem sind nicht alle von dieser Schockwirkung überzeugt.
Laut Deutschem Krebsforschungszentrum sind schockierende Bilder auf den Verpackungen wirksamer als Texte allein. Drastische Darstellungen von Folgekrankheiten des Rauchens, wie z.B. die sog. Raucherlunge, sollen negative Emotionen auslösen und somit vom Rauchen abhalten. Zudem erreichen die Bildwarnhinweise auch soziale Schichten, die selten oder gar nicht lesen.
Ähnliche Bestrebungen gab es ja auch schon früher. Sie verliefen wegen Uneinigkeit im Sande. Es bleibt abzuwarten, ob die Regierung dem Vorstoß diesmal folgt und dieses Ziel auch noch nach der Wahl in diesem Jahr weiter verfolgt. Zudem sind nicht alle von dieser Schockwirkung überzeugt.
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Donnerstag, 14. Mai 2009
Schon 7 Millionen Kunden bei den Internetapotheken
Wie Apotheke adhoc aktuell berichtet erfreuen sich Internetapotheken in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Inzwischen haben 7 Millionen Kunden schon über das Internet Arzneimittel bestellt. Den größten Teil machen die 50- bis 64-Jährigen aus, ca. 14,3 Prozent haben von Ihnen schon bei Onlineapotheken gekauft.
Dennoch berichtete Apotheke adhoc eher negativ über die Qualität der von n-tv.de getesteten telefonischen Beratung bei Versandapotheken. Dabei sieht das Testfazit von n-tv.de gar nicht so schlecht aus.
Zitat: "Wer Internet-Apotheken vergleicht, kann verschreibungsfreie Medikamente zum Schnäppchenpreis ergattern - und muss bei ausgewählten Anbietern auch auf kompetente Beratung nicht verzichten, wie die Gesamtsieger unseres Tests beweisen."
Auch wird der Preisvorteil von Internetapotheken gegenüber den stationären Apotheken Apotheke adhoc kaum erwähnt. Dagegen werden negative Tests bei den stationären Apotheken heruntergespielt und ein konstruktiver Dialog gefordert. Schade das hier mit zweierlei Maß gemessen wird.
Dennoch berichtete Apotheke adhoc eher negativ über die Qualität der von n-tv.de getesteten telefonischen Beratung bei Versandapotheken. Dabei sieht das Testfazit von n-tv.de gar nicht so schlecht aus.
Zitat: "Wer Internet-Apotheken vergleicht, kann verschreibungsfreie Medikamente zum Schnäppchenpreis ergattern - und muss bei ausgewählten Anbietern auch auf kompetente Beratung nicht verzichten, wie die Gesamtsieger unseres Tests beweisen."
Auch wird der Preisvorteil von Internetapotheken gegenüber den stationären Apotheken Apotheke adhoc kaum erwähnt. Dagegen werden negative Tests bei den stationären Apotheken heruntergespielt und ein konstruktiver Dialog gefordert. Schade das hier mit zweierlei Maß gemessen wird.
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